Bub löste Großeinsatz der Bergrettung aus

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Ein Bub hat sich am Samstag auf der obersteirischen Pfaffingalm verirrt und einen Großeinsatz der Rettung ausgelöst: Während sich rund 60 Helfer sammelten, kam der Schüler in Begleitung einer Wanderin zurück zur Hütte der Eltern. Er dürfte sich rund drei Kilometer in die falsche Richtung bewegt haben. Die Polizei sprach von Glück, dass er in keine der dort weitverbreiteten Dolinen gefallen war.

Der entgegen ersten Meldungen doch schon elf Jahre alte Bub aus Stockerau (Bezirk Korneuburg) war mit seiner Familie in der Pfaffingalm-Hütte (Bezirk Bruck-Mürzzuschlag) zu Besuch und spielte am Vormittag davor. Während die Eltern die Hütte "sommerfit" machten, verirrte sich der Schüler zwischen den Latschen und suchte vergeblich den Rückweg. Dabei entfernte er sich aber immer weiter. Als er auf einem markierten Weg einer einheimischen Wanderin begegnete, wusste er noch den Anfangsbuchstaben der Hütte. Die Frau kannte sich aus und führte ihn zurück.

In der Zwischenzeit hatten sich 40 Bergretter, acht Hundeführer und neun Alpinpolizisten eingefunden, um den Buben zu suchen. Auch der Hubschrauber des Innenministeriums vom Flughafen Graz war nach Tragöß geflogen, um zu unterstützen.

Im September 2011 war ein Ehepaar am nicht weit entfernten Hochschwab in eine Doline gefallen und musste dort 22 Stunden schwer verletzt auf Rettung ausharren. Aufgrund dieser Erfahrungen hatte der Einsatzleiter - gleich nachdem der erste Hundeführer keine Spur zum Buben gefunden hatte - Bezirksalarm ausgegeben und alle verfügbaren Kräfte zusammengezogen

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