Bubi-Gang verursachte mit Graffitis 10.000 € Schaden

Neun Teenager beschmierten in Tulln wahllos Hausmauern, denkmalgeschützte Gebäude, Telefonzellen und Bushaltestellen.
Vorerst unbekannte Täter begingen im Oktober und November Sachbeschädigungen durch Graffitis und Vandalismus in Tulln. Dabei tauchte neben Schimpfwörter auch immer wieder das Wort "Sebi" auf.

Wie sich herausstellte, handelte es sich dabei um den Namen, den sich die verantwortliche Bande selbst verpasst hatte. Die Polizisten konnte nach umfangreichen Ermittlungen insgesamt vier Unmündige und fünf Jugendliche im Alter von 12 bis 15 Jahren ausforschen, die verdächtigt werden, die Sachbeschädigungen begangen zu haben.

Den Beschuldigten konnten bis dato insgesamt zwölf Sachbeschädigungen, drei schwere Sachbeschädigungen, ein Vergehen nach dem Verbotsgesetz sowie ein Diebstahl nachgewiesen werden. Sie zeigten sich großteils geständig.

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In erster Linie beschmierten die Halbstarken denkmalgeschützte Einrichtungen wie die Stadtmauer und den Stadtturm in Tulln aus dem 13. Jahrhundert, sowie die Stadtpfarrkirche St. Stephan und das Karner-Beinhaus. Des Weiteren wurden von den Jugendlichen wahllos Hausmauern, Telefonzellen, Bushaltestellen mit Graffiti besprüht und Glasvitrinen zerstört.

Die Beschuldigten verwendeten zumeist die Schriftzüge "ACAB", "187", "Wixxer", "Sebi" – brauchten oft mehr als einen Versuch, um sie richtig zu schreiben. Die einzelnen Tathandlungen wurden laut Polizei von den Jugendlichen in verschiedenen personellen Konstellationen begangen. Es entstand ein Gesamtschaden in der Höhe von mindestens 10.000 Euro. (min)

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