Buch enthüllt: So litten Harry und Meghan als Royals

Hatten nicht immer viel zu lachen: Prinz Harry und seine Meghan.
Hatten nicht immer viel zu lachen: Prinz Harry und seine Meghan.Reuters
Frustriert und zutiefst enttäuscht – ein neues Buch beschreibt, wie die britische Königsfamilie Harry und Meghan das Leben zur Hölle machte.

Ignoriert und mit dem Gefühl nicht ernst genommen zu werden - Prinz Harry (35) und seine Frau Herzogin Meghan (38) waren alles andere als glücklich innerhalb der Königsfamilie. Monatelang hätten die beiden mit der Idee gespielt, sich von den Royals loszulösen, bevor sie Anfang dieses Jahres ihren Rückzug aus dem engeren Kreis der Windsors verkündeten und ihre Verbindungen zum Königshaus teilweise kappten.

So heißt es im Buch "Finding Freedom: Harry and Meghan and the Making of A Modern Royal Family", das ab dem 11. August erhältlich ist. Die britische Zeitung "The Times" veröffentlichte am Samstag einige Auszüge davon.

Dem Buch zufolge sollen die Sussexes ein völlig zerrüttetes Verhältnis zum britischen Königshaus gehabt haben. Sie hätten sich weder von den anderen Royals noch von Angestellten am Hofe akzeptiert gefühlt, heißt es. Dies habe schließlich zur Loslösung geführt.

Harry glaubt, er dürfe die Queen nicht sehen

Harry und Meghan seien nach den letzen Weihnachtsferien in Kanada nach Großbritannien zurückgekehrt, mit der Absicht, die Queen über die Lage zu informieren. Doch Harry soll keinen Termin mit seiner Großmutter bekommen haben. Da habe er sogar geplant, gleich nach der Ankunft in London nach Sandringham zu fahren, um Elizabeth II. unvorbereitet "zu überfallen".

Der Royal habe schließlich auf seinen Plan verzichtet, da ein solcher Verstoß gegen das königliche Protokoll weitere unangenehme Folgen gehabt hätte. Später soll Harry den Verdacht geäußert haben, er sei vom Hofpersonal absichtlich daran gehindert worden, seine Großmutter zu sehen.

Der Konflikt zwischen den Brüdern begann 2017

Das Verhältnis zwischen den beiden Paaren Harry und Meghan sowie Prinz William und Herzogin Kate (beide 38) sei so schlecht gewesen, dass sie im März kaum miteinander geredet haben sollen. Laut "Telegraph" habe der Konflikt zwischen den zwei Brüdern 2017 begonnen, als William seinen jüngeren Bruder gefragt habe, ob er sich "wirklich sicher" sei, Meghan heiraten zu wollen.

Die Autoren berichteten: "Es gab nur eine Handvoll von Leuten im Palast, denen sie (Harry und Meghan) trauen konnten." Ein Freund des Paares bezeichnete Bedienstete dort als "Vipern", die befürchteten, Harry und Meghan würden populärer werden als die restlichen Mitglieder der Familie.

Nach dem Megxit soll Meghan einer Freundin unter Tränen erzählt haben, dass sie sich frustriert fühle, nachdem sie "alles aufgegeben" hatte, um Harry zu heiraten. Doch jetzt, nach dem Rückzug, könne sie sich nicht vorstellen, jemals zur Königsfamilie zurückzukehren. Laut "Telegraph" sei allerdings Harry derjenige gewesen, der sich die Loslösung zur eigenen Familie am meisten wünschte.

Harry und Meghan haben nie mit den Autoren des Buches gesprochen

Das Buch der Journalisten und Royal-Experten Omid Scobie und Carolyn Durand beruht ausschließlich auf Aussagen aus dem Umfeld der Royals. "Der Herzog und die Herzogin von Sussex wurden für das Buch nicht interviewt", teilte ein Sprecher des Paares der "BBC" mit.

Der Sender hob dennoch die vielen Quellen positiv hervor, bemängelte aber, dass das Buch keine echten Enthüllungen enthalte. Vieles sei schon zuvor bekannt gewesen.

Seit einigen Monaten leben die Sussexes mit ihrem 14 Monate alten Sohn Archie in Los Angeles. In der Metropole im US-Bundesstaat Kalifornien wohnt auch Meghans Mutter, die 63-jährige Doria Ragland. Zu ihrem Vater soll Meghan keinen Kontakt mehr haben.

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