Buh-Rufe gegen Russland störten das Voting

Lange Zeit sah es während des Votings beim Finale des 60. Eurovision Song Contest so aus, als würde der Sieg an Polina Gagarina und Russland gehen. Dafür gab es von Teilen der Zuseher in der Wiener Stadthalle politisch motivierte Buh-Rufe zu hören.

Speziell in der ersten Hälfte der Punktevergabe lag der Song "A Million Voices" von Polina Gagarina noch vor dem Schweden Mans Zelmerlöw. Das schmeckte einigen Leuten im Publikum anscheinend nicht, und die drückten ihren Unmut darüber mit Buh-Rufen aus.

Erst Aufforderungen von den Moderatorinnen, bei einer Musikveranstaltung, deren Motto das Brückenbauen ist, auf politisch motierte Störungen zu verzichten, wurden die Rufe leiser. Dazu trug auch bei, dass sich ein Sieg Schwedens immer deutlicher abzeichnete.

Mans sagten bei der anschließenden Pressekonferenz in Richtung Polina: "Wir waren heute alle Helden".

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