Buhrufe schon in der Halbzeit, 1:2-Niederlage nach dem Schlusspfiff! Die Probleme von Krisen-Großklub Manchester United sind auch in der neuen Saison und unter der neuen Leitung von Trainer Erik Ten Hag nicht verschwunden.
Im Gegenteil. Die "Red Devils" kommen im ersten Saisonspiel vor den eigenen Fans im Old Trafford überhaupt nicht in die Gänge. Brighton and Hove Albion spielt die Hausherren an die Wand, geht mit einem 2:0 Vorsprung gegen den Rekordmeister in die Pause, siegt schlussendlich nach einem Eigentor von Alexis Mac Allister mit 2:1 (68.).
Matchwinner: Pascal Groß mit einem Doppelpack (30., 39.).
Schon beim Gang in die Kabine hagelt es Pfiffe und Buhrufe von der Tribüne. Ten Hag steht nach seinen ersten 45 Minuten unter Druck.
Auffällig: Der Niederländer lässt Cristiano Ronaldo auf der Bank. Dem Superstar scheint es auf der Bank nicht allzu sehr zu gefallen. Immer wieder blendet ihn die internationale Regie in Spielunterbrechungen ein. Die Stimmung schwankt zwischen schmollend, genervt und erbost. Die Leistung seiner Kollegen trägt dazu bei.
Der Portugiese ist bekanntlich wechselwillig, will zu einem Champions-League-Klub. Noch lässt ihn United nicht ziehen, beziehungsweise findet sich kein passender Abnehmer.
Ten Hag wechselt Ronaldo in der 52. Minute für den enttäuschenden Fred ein. Neuzugang Christian Eriksen rückt für ihn von der Stürmerposition (!) auf die Sechs nach hinten ins Mittelfeld. Das bringt mehr Schwung, aber nicht die erwünschte Wende.