Bund und Stadt vergolden nun die Secession in Wien

Hoher Besuch auf der Wiener Secession: Kulturstadtrat Mailath-Pokorny und Minister Blümel erklommen die Kuppel – die Sanierung ist teurer als geplant.

Das Golddach der Secession in der Wiener City war baufälliger als ursprünglich angenommen – die Sanierungskosten stiegen von 2,8 auf 3,45 Millionen Euro. Die Mehrkosten in der Höhe von 650.000 Euro werden nun zwischen Stadt, Bund und dem Museum aufgeteilt. Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny und Minister Gernot Blümel erklommen am Dienstag mit Secessionpräsident Herwig Kempinger die Goldkuppel und machten sich ein Bild von den Baufortschritten.

Die Mehrkosten entstanden angeblich durch Preissprünge aufgrund der guten Konjunktur und aufgrund des derzeitigen Baubooms sowie durch behördliche Vorgaben und zusätzliche denkmalpflegerische Maßnahmen.

"Der Kostenanstieg, der im Zuge der Sanierung aufgetreten ist, wurde vom Bundesdenkmalamt geprüft und als nachvollziehbar bewertet", so Kulturminister Blümel. "Daher haben wir uns auf Basis der Expertenbeurteilung von Seiten des Bundes dazu entschlossen, die Secession bei der Erhaltung und Adaptierung dieses bedeutenden Gebäudes über die bereits bewilligten Mittel hinaus zu unterstützen."

Die Stadt wird den entsprechenden Antrag am Dienstag dem zuständigen Kulturausschuss zur Beschlussfassung vorlegen. "Mit ihrem Anteil an der Sanierung nimmt die Stadt ihre kulturpolitische Verantwortung wahr", so der Wiener Kulturstadtrat Mailath-Pokorny. (pet)

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