Bundesheer hilft weiterhin in Ukraine und Irak

Der Hauptausschuss des Nationalrats hat am Mittwoch Auslandseinsätze des Bundesheeres in der Ukraine und im Nordirak einstimmig gebilligt. Österreich nimmt künftig mit bis zu sieben Personen an der Beobachtungsmission der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in der Ukraine teil. Im Irak wird die humanitäre Hilfe für die von Islamisten bedrohten Yeziden logistisch unterstützt.

Bisher waren drei Vertreter des Verteidigungsressorts tätig. Daneben bleiben sechs Zivilpersonen als Beobachter im Rahmen der OSZE-Mission aktiv. Die Verlängerung des Einsatzes gilt bis zum 30. April 2015. ÖVP-Außenminister Sebastian Kurz hatte den Antrag gestellt.

wird die religiöse Minderheit der Yeziden (Jesiden) von der radikalislamistischen Organisation "Islamischer Staat" (IS) bedroht. Zur Linderung der Lage hat Österreich in Zusammenarbeit mit Deutschland über eine Luftbrücke Hilfsgüter in die Region gebracht.

Nationale Hilfsgüter, angekauft von der Austrian Development Agency, wurden bis Ende September 2014 zu einer deutschen Luftwaffenbasis in der Türkei oder Deutschland transportiert, der Weitertransport in den Nordirak erfolgte durch die deutsche Bundeswehr. Erforderlich waren aus Österreich Transporthubschrauber vom Typ C-130 Herkules mit einer Begleitmannschaft von bis zu 30 Personen.

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