Bundesheer-Signalpatrone löst Waldbrand aus

Das Bundesheer löste mit einer Signalpatrone einen Waldbrand aus, bei dem fünf Feuerwehren benötigt wurden, um ihn zu löschen.
Das Bundesheer löste mit einer Signalpatrone einen Waldbrand aus, bei dem fünf Feuerwehren benötigt wurden, um ihn zu löschen.Bild: picturedesk.com/APA
Nachdem das Bundesheer eine Signalpatrone abgefeuert hatte, die offenbar nicht gänzlich ausgeglüht war, brach ein Waldbrand aus.

Fünf Feuerwehren waren nötig, um einen Waldbrand am Mittwoch oberhalb der Schießanlage Ortnerhof in St. Michael im obersteirischen Bezirk Leoben erfolgreich zu bekämpfen. Das Feuer war durch eine Signalpatrone des Bundesheers ausgelöst worden.

Patrone fiel auf Steilhang



Soldaten des in der nahen Landwehrkaserne stationierten Jägerbataillons hatten eine Gefechtsausbildung durchgeführt. Dabei feuerte der Unteroffizier eine "Signalpatrone weiß" ab. Sie diente dazu, einem Trupp anzuzeigen, das Feuern mit Übungsmunition auf ein anderes Ziel zu richten.

Die Patrone fiel jedoch auf einen Steilhang und dürfte offenbar nicht gänzlich ausgeglüht sein. 30 Minuten später, kurz vor 15 Uhr, brach an besagter Stelle nämlich ein Brand aus. Das betroffene Waldstück misst etwa einen Hektar. Es handelt sich dabei um eine Liegenschaft des Bundesheers.

"Unglücklicher Zufall"



Die Soldaten alarmierten die Feuerwehr St. Michael, da sich der Brand sehr schnell ausbreitete. Der Einsatzleiter forderte die Hilfe der Feuerwehren Leoben, Leoben Stadt, Leoben Göss und Madstein-Stadlhof an. Mittels Pendelverkehr von vier Tanklöschfahrzeugen wurde das Löschwasser zur Brandstelle gebracht.

"Es handelte sich um einen unglücklichen Zufall", so Christian Fiedler vom Militärkommando Steiermark: Normalerweise glühen die Patronen in der Luft aus, bevor sie am Boden landen.

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(rfr)

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