Bundesheer-Panzer fuhren in Traismauer ein

Spektakulärer Einsatz nach einem Bagger-Unfall in Traismauer: Die Melker Pioniere rückten an.
Großer Einsatz mit schwerem Kriegsgerät am Dienstagnachmittag in Traismauer (Bezirk St. Pölten-Land) bei der Ortsausfahrt St. Georgen: Ein Kettenbagger rutschte bei Wurfsteinmauer-Arbeiten in den Mühlbach, blieb im Bachbett stecken.

Die alarmierte Feuerwehr Traismauer-Stadt war, als sie am Einsatzort ankam, etwas ratlos, denn: Mit den Mitteln, die den Florianis zur Verfügung stehen, konnte der Koloss nicht geborgen werden. Also wurden von der Stadtgemeinde die Melker Pioniere des Österreichischen Bundesheeres angefordert. Auch, um eine Wasserverschmutzung zu verhindern, musste rasch gearbeitet werden, wie das Militärkommando NÖ erklärt.

"Schwierige Bergung"

Während die Feuerwehr die Unfallstelle absicherte, begannen 20 Soldaten zu werken – mit einem Bergepanzer, einem Pionier-Panzer und einem 20-Tonnen-Kettenbagger sowie einem 76-Tonnen-Kran, wie die Melker Pioniere berichten.

CommentCreated with Sketch.3 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. "Um an die Bergestelle gelangen zu können, musste zuerst mittels Heeresbagger eine Rampe vorbereitet werden. Danach konnten die Stahlseile des Pionier- und des Bergepanzers angebracht werden und der Kettenbagger aus dem Bachbett herausgezogen werden. Die Bergearbeiten konnten aufgrund der widrigen Verhältnisse vor Ort erst kurz nach Mitternacht, nach sieben Stunden teils körperlich schwerer Arbeit im schlammigen Bachbett, abgeschlossen werden", heißt es seitens des Militärkommandos NÖ.

Verletzt wurde bei dem Hoppala und der darauffolgenden Bergeaktion niemand.

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