Bundesheer stoppt Schlepper mit 17 Migranten im Auto

Soldaten des Bundesheeres im sicherheitspolizeilichen Assistenzeinsatz kontrollieren Fahrzeuge und Personen bei der Einreise von Ungarn nach Österreich. Archivbild
Soldaten des Bundesheeres im sicherheitspolizeilichen Assistenzeinsatz kontrollieren Fahrzeuge und Personen bei der Einreise von Ungarn nach Österreich. ArchivbildHerbert P. Oczeret / picturedesk.com
Nach einem gescheiterten Fluchtversuch konnte der Kleintransporter angehalten werden. In dessen Laderaum hatte der Schlepper 17 Migranten gepfercht.

In den Vormittagsstunden am Mittwoch führten Angehörige des Bundesheeres in Schattendorf, Bezirk Mattersburg, im Nahbereich der österreichisch-ungarischen Grenze Kontrollen durch. Als sie einen weißen Kleintransporter anhalten wollten, trat dessen Lenker plötzlich das Gaspedal durch und versuchte zu entkommen.

Beim Kreisverkehr der Ödenburger Straße (B16) bei Siegendorf touchierte das Fahrzeug schließlich einen Randstein und der erst 20 Jahre alte Lenker musste kurz danach stoppen. Daraufhin wurde er durch die Polizei festgenommen.

Asylanträge

Bei der anschließenden Kontrolle des Fahrzeuges blickten den Soldaten aus dem Laderaum plötzlich 17 Augenpaare entgegen. Die Migranten, die der Lenker illegal nach Österreich geschleust hatte, stellten sofort einen Asylantrag.

Für die Dauer des Polizeieinsatzes wurde die B16 kurzfristig gesperrt, es kam aber zu keinen nennenswerten Verkehrsbehinderungen. Bei dem Einsatz wurde niemand verletzt.

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