Bundesheer testet Geschütze aus Römerzeit

Die Universität Graz prüft erstmals in Österreich die Leistungsfähigkeit nachgebauter antiker Torsionsgeschütze aus der Römerzeit.
Die Universität Graz prüft erstmals in Österreich die Leistungsfähigkeit nachgebauter antiker Torsionsgeschütze aus der Römerzeit.Bild: Uni Graz
Erstmals in Österreich werden Geschütze aus der Römerzeit getestet. Und zwar am 26. Juni beim Bundesheer-Schießplatz in Molln (Bez. Steyr-Land).

Das gab es noch nie in Österreich! Die Universität Graz prüft erstmals die Leistungsfähigkeit nachgebauter antiker Torsionsgeschütze aus der Römerzeit.

Ausgewählt wurde dafür der Schießplatz in Ramsau-Molln.

Das Institut für Alte Geschichte und Altertumskunde und das Centre for Military Studies der Karl-Franzens-Universität Graz führen ihren Studierenden unter wissenschaftlicher Betrachtung der Funktionsweise, Leistungsfähigkeit und Wirksamkeit anhand zweier nachgebauter Torsionsgeschütze vor.

500 Meter weit



Abgefeuert werden dabei Metallbolzen. "Wir kommen mit etwa 30 Personen nach Oberösterreich und haben zwei Geschütze dabei. Beim große Bolzen fliegen bis zu 500 Meter weit, können sogar Stahltüren durchschlagen.", so Uni-Professor Wolfgang Spickermann.

„Torsionsgeschütz" ist ein Sammelbegriff für historische Artilleriewaffen, welche die für den Schuss nötige Energie aus der beim Spannen auftretenden Verdrehung von Seilbündeln und der daraus resultierenden elastischen Verformung des umgebenden Rahmens beziehen.



(mip)

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