Bundesheer übt mit scharfen Waffen für Ernstfall

Eine Großübung des Bundesheeres mit 800 Teilnehmern fand auf dem Truppenübungsplatz in Allentsteig (Bezirk Zwettl) am Freitag statt. Die Soldatinnen und Soldaten üben für den Ernstfall mit scharfen Waffen, um die Einsatzsituationen so realitätsnah wie nur möglich zu gestalten.

 

Offiziersanwärter der Militärakademie stehen ganz besonders im Fokus dieser Großübung. Diese sollen die unterschiedlichsten Einsatzszenarien genau durchexerzieren. Das Bundesheer demonstrierte bei einem Vorführungsschießen die hohe Leistungsfähigkeit der modernen Waffensysteme - selbst über mehrere Kilometer können feindliche Ziele genau getroffen werden. 

Lenkwaffen, Panzer, Haubitzen und Granatwerfer mit scharfer Munition werden bei der Großübung in Allentsteig verwendet. Übungsleiter Gerhard Fleischmann betont die Relevanz für die Soldatinnen und Soldaten: "Wir wollen unseren Offiziersanwärtern und auch allen anderen Interessenten des Bundesheeres die Möglichkeit geben, dass sie einmal Waffen und Waffenwirkung vor Ort sehen."

Einsparungen haben in der Vergangenheit für einen Rückgang solcher Übungen gesorgt, vor allem die Luftstreitkräfte waren davon betroffen. In Allentsteig werden aber auch diese mit eingebunden. Das Bundesheer betont, dass diese Art von praxisnahen Übungen mit scharfer Munition von besonderer Bedeutung für die Soldatinnen und Soldaten seien. 

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