Das totale Rauchverbot in der Gastronomie könnte noch vor dem Sommer Realität werden. Nun soll auch das Bundesheer auf Befehl von Verteidigungsminister Gerald Klug (SPÖ) in eine rauchfreie Zone verwandelt werden. Soldaten müssten dann so gut wie überall auf Zigaretten verzichten.
Das totale auf Befehl von Verteidigungsminister Gerald Klug (SPÖ) in eine rauchfreie Zone verwandelt werden. Soldaten müssen dann so gut wie überall auf Zigaretten verzichten.
Die Glimmstängel sollen aus Raucherzimmern und Cafetarias verbannt werden. Wie Ministeriumssprecher Michael Bauer im "Ö1"-Morgenjournal erklärte, wird die "lückenlose Umsetzung des Raucherschutzgesetztes kommen" und zwar "in allen Liegenschaften".
Ein generelles Rauchverbot auch in Freibereichen von Kasernen soll es aber nicht geben. Ein dementsprechender interner Plan des Verteidigungsministeriums sei mittlerweile obsolet, erläuterte Bauer.
Dem Konzept zufolge will das Bundesheer Raucher in Form von Entwöhnprogrammen dabei unterstützen, von der Nikotinsucht loszukommen. In den kommenden Wochen soll Klugs Vorschlag im Detail ausgearbeitet werden. Ein genaues Datum für die Umsetzung ist noch offen.
Strafen bei Nichteinhaltung seien bereits wieder verworfen worden. "Wir wollen niemanden kriminalisieren", erläuterte Bauer. In speziellen Raucherbereichen im Freien dürfe auch innerhalb von Kasernen weiterhin geraucht werden.
Entwöhnungsprogramme geplant
Es gehe um den Nichtraucherschutz, speziell auch um den Schutz der Wehrpflichtigen, sagte der Sprecher. Das Bundesheer wolle aber auch Raucher unterstützen, die aufhören wollen. Dazu seien Angebote für Entwöhnprogramme geplant.