Politik

Bundesheer: Verkäufe brachten 257 Mio. Euro

Heute Redaktion
14.09.2021, 15:10

Im Zuge der Bundesheer-Reform sind seit 2006 135 Liegenschaften verkauft worden. Die zuständige SIVBEG (Strategische Immobilien Verwertungs-, Beratungs- und EntwicklungsgesmbH) erlöste damit bisher rund 256,6 Mio. Euro.

Der Veräußerungsauftrag beläuft sich auf 159 Liegenschaften, der Großteil wurde also schon erledigt. SPÖ-Verteidigungsminister Gerald Klug rechnet insgesamt nach wie vor mit Erlösen von rund 400 Mio. Euro.

Unter den verkauften Objekten sind neben Kasernen beispielsweise auch Residenzen von Militärattachées im Ausland, Munitionslager, Truppenübungsplätze oder Schießplätze. 2013 wurden etwa die Mickl-Kaserne im steirischen Bad Radkersburg oder die Straub-Kaserne in Hall in Tirol verwertet, 2014 Teilflächen der Biedermann-Huth-Raschke-Kaserne in Wien.

Noch auf der Shoppinglist

Aktuell zu haben sind nach wie vor der Fliegerhorst Nittner am Grazer Thalerhof sowie im Burgenland die in Oberwart und die Turba-Kaserne in Pinkafeld. In Vorbereitung sind weitere sieben Liegenschaften, etwa der Garnisonsübungsplatz Pinkafeld, eine Teilfläche der General-Theodor-Körner-Kaserne in Wien oder die Martinek-Kaserne in Baden.

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