Kanzler Kurz bei Gedenkfeier in Mauthausen

Am Sonntag nahmen der Bundeskanzler und weitere Politiker an einer Gedenkfeier beim ehemaligen Konzentrationslager Mauthausen teil.

Mehr als 9.000 Menschen aus aller Welt haben am Sonntag trotz schlechten Wetters der Befreiung des Konzentrationslagers Mauthausen durch US-Truppen Anfang Mai 1945 gedacht.

Unter ihnen befanden sich unter anderem Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka, Bundeskanzler Sebastian Kurz, Staatssekretärin Karoline Edtstadler und der oberösterreichische Landeshauptmann Thomas Stelzer sowie der Bildungsminister Heinz Faßmann (alle ÖVP).

Auch Altbundespräsident Heinz Fischer und Vertreter etlicher Glaubensgemeinschaften, allen voran der Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde Wien, Oskar Deutsch, waren anwesend.

Menschenverachtung als die Wurzel von Terror



Das offizielle Motto der Feier lautete "Niemals Nummer. Immer Mensch". Bereits im Vorfeld fanden an den unterschiedlichen Denkmälern der Gedenkstätte etliche Feiern diverser internationaler Verbände statt.

Im Gottesdienst wurde vor Verachtung von Menschen gewarnt, die "anders" sind. Dieses Prinzip stehe nämlich, ebenso wie die Anmaßung absoluter Macht über Leben und Tod, an der Wurzel von Terror.

Nach der offiziellen Zeremonie zogen Zeitzeugen und Überlebende gemeinsam mit US-Soldaten aus dem Lager aus, um die Geschehnisse von damals wachzurufen.

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(rfr)

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