Bundesliga-Dreikampf um Coach Oliver Glasner?

Wolfsburg-Coach Oliver Glasner.
Wolfsburg-Coach Oliver Glasner.Imago Images
Der Sensationswechsel von Julian Nagelsmann zu den Bayern bringt das Trainerkarussell in Deutschland so richtig in Schwung. 

Und der österreichische Erfolgstrainer Oliver Glasner ist mittendrin. Gleich drei Bundesligisten sind nun auf der Suche nach einem neuen Trainer - alle haben sie Glasner auf dem Zettel. Der 46-Jährige ist plötzlich der begehrteste Mann der Bundesliga. 

Glasner nach Leipzig?

Vor allem, weil nun auch die deutschen "Bullen" auf Trainersuche sind. Nagelsmann wechselte für die Trainer-Rekordsumme von 25 Millionen Euro nach München, nun muss rasch ein Ersatz her. Lange galt der Wechsel von Salzburg-Coach Jesse Marsch nach Leipzig, wo er bereits als Co-Trainer arbeitete, als ausgemachte Sache. Doch nun steht plötzlich Glasner im Fokus, berichtet jedenfalls die "Bild". 

Demnach habe der aktuelle Wolfsburg-Coach neben attraktivem Spiel auch gezeigt, junge Talente weiterentwickeln zu können. Ein Umstand, der bei den Sachsen besonders wichtig ist. 

Die Zeit drängt allerdings. Glasners Ausstiegsklausel in der Höhe von kolportierten 4,5 Millionen Euro soll nur noch bis Ende April greifen. Danach müsste verhandelt werden. 

Frankfurt und Leverkusen dran

Das gilt auch für Eintracht Frankfurt und Bayer Leverkusen. Beide Spitzenklubs brauchen mit Saisonende ebenfalls einen neuen Coach. Eintracht-Trainer Adi Hütter wechselt nach Mönchengladbach, ob Interimscoach Hannes Wolf bei der "Werkself" bleibt, ist offen. Gerade mit der Eintracht wurde der gebürtige Salzburger Glasner immer wieder in Verbindung gebracht. 

Genauso wie mit Österreichs Serienmeister Salzburg, sollte Marsch in die Deutsche Bundesliga - wenn nicht nach Leipzig, dann womöglich nach Leverkusen - wechseln. Immer wieder hatte es geheißen, Glasner habe gerade in Zeiten der Corona-Pandemie mit Heimweh zu kämpfen. 

Einzig ein Verbleib bei den deutschen "Wölfen" scheint trotz der besten Saison seit fünf Jahren und eines noch bis 2022 laufenden Vertrags ausgeschlossen. Nach öffentlicher Kritik an der Transferpolitik von Sportdirektor Jörg Schmadtke gilt das Verhältnis als angespannt. 

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