"Geisterspiele muss man anhand der jetzigen Situation schwer in Betracht ziehen. Dass die regionalen Gesundheitsbehörden dann sagen, keine Zuschauer mehr, damit muss man rechnen, davon gehe ich aus", hat Liga-Vorstand Christian Ebenbauer keine rosigen Aussichten bei Sky Sport Austria.
Der Liga sind die Hände gebunden: "Würde die Bundesregierung mehr Zuseher zulassen, wenn man die eine Maßnahme mehr oder weniger macht? Das ist nach unserer Auskunft nicht der Fall."
Austria-Vorstand Markus Kaetschmer will allerdings "weiter keine Ruhe geben, bis wir es möglich machen, bis sich unsere Stadien wieder füllen können."
Für den Veilchen-Boss ist das gesellige Beisammensein vor und nach dem Spiel - ein Hauptargument der Regierung für die Einschränkungen - kein Thema der Klubs: "Ich verstehe, dass der Begriff des Apres Fußball immer wieder geprägt wird. Aber das ist nicht die Verantwortung der Klubs. Wir versuchen unsere Spiele im Stadion bestmöglich abzuwickeln."