SPD: Schulz gesteht Wahlniederlage ein

SPD-Chef Schulz: Hier gesteht er die Wahlniederlage ein
SPD-Chef Schulz: Hier gesteht er die Wahlniederlage einBild: Reuters

Martin Schulz: "Bitterer Tag für die Sozialdemokratie". Der SPD-Chef bedankt sich bei den Wählern, muss aber eingestehen, das Wahlziel verfehlt zu haben. Jetzt Opposition!

Nur 20,2 Prozent der Stimmen (2013: 25,7): Die Wähler straften die SPD und ihren Spitzenkandidaten Martin Schulz am Sonntag an den Urnen ab. Es war das schlechteste Ergebnis der Partei bei einer Bundestagswahl. Schulz sprach in einer ersten Rede von einem "bitteren Tag für die Sozialdemokratie" und kündigte an, in die Opposition zu gehen.

"Wir haben es nicht geschafft, unsere traditionelle Wählerbasis zu erhalten", reflektierte Schulz vor seinen Genossen. Besonders bedrückend an diesem Abend sei das starke Abschneiden der AfD. Kein Demokrat könnte darüber einfach hinwegsehen.

"Ein Bollwerk für die Demokratie"

Es gelte nun, ein "Bollwerk für die Demokratie" gegen Rechtsextreme aufzubauen und die Spaltung zu überwinden, die die Aufnahme von Flüchtlingen verursacht habe: "Was für die einen ein großer Akt der Mitmenschlichkeit und Nächstenliebe war, erscheint für den anderen Teil der Gesellschaft noch immer bedrohlich, fremd und ist mit Angst besetzt."

Er wolle der AfD nicht die Führung der Opposition überlassen, begründete Schulz seine Entscheidung, in die Opposition zu gehen, gegenüber dem ZDF.

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(Red)

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