Bundestheater: Laut Holding keine Verluste

Schlechte Nachrichten von den Bundestheatern: Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, dürften die Bilanzverluste der Bundestheater auch jenseits der Burg enorm sein: Laut Insider-Berichten sollen an der Staatsoper - anders als in der Bilanz von 2012/13, die ein Minus von 9,5 Millionen Euro auswies - mittlerweile 13 Millionen fehlen. Die Staatsoper und auch die Bundestheater-Holding haben die Meldung zurückgewiesen.
Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, dürften die Bilanzverluste der Bundestheater g enorm sein: Laut Insider-Berichten sollen an der Staatsoper - anders als in der Bilanz von 2012/13, die ein Minus von 9,5 Millionen Euro auswies - mittlerweile 13 Millionen fehlen. Die Staatsoper und auch die Bundestheater-Holding haben die Meldung zurückgewiesen.

Bei der Tochtergesellschaft Art for Art seien die Verluste von 14,4 auf 16 Millionen Euro gestiegen. Die aktualisierten Zahlen wird der Rechnungshofbericht, der demnächst veröffentlicht werden soll, auflisten.

, der soeben designierte Interims-Holding-Chef, steht somit vor einer schwierigen Aufgabe. Eine seiner ersten Amtshandlungen dürfte sein, für 46 Art-for-Art-Mitarbeiter der Dekorationswerkstätten die Kündigung zu unterschreiben. Um das Burgtheater finanziell zu stützen, kaufte Art for Art für 7,5 Millionen Euro kürzlich die Burg-Probebühne im Arsenal.

Nun sollen vor allem ältere Dienstnehmer vorzeitig in Pension geschickt werden. Zugleich stellt sich die Frage, wie bei einem geplanten Personalabbau von rund zehn Prozent der Belegschaft in Zukunft die Bühnenbilder und Kostüme der Bundestheater hergestellt werden sollen.

Bericht zurückgewiesen

Die vom Nachrichtenmagazin "profil" genannten Zahlen entsprächen nicht den Tatsachen, unterstrich die Holding am Sonntag via Aussendung. Man verwies dabei auf die Bilanzen des Geschäftsjahres 2012/13, wonach die Staatsoper mit einem Gewinn von 1,45 Mio. Euro und die Volksoper ausgeglichen abgeschlossen hat.

"Es wird daher nachdrücklich festgehalten, dass mit Ausnahme des bekannten Bilanzverlustes des Burgtheaters aus dem Geschäftsjahr 2012/2013 die Gesellschaften des Bundestheaterkonzerns keine Bilanzverluste ausweisen", hieß es.

Holding: "Ausgegliche Budgets auch 2014/15"

"Alle genannten Gesellschaften werden auch den Planungen entsprechend im heurigen Geschäftsjahr 2013/2014 ausgeglichen bilanzieren bzw. sogar überplanmäßige leichte Gewinne aufweisen", so die Bundestheater-Holding. Und auch im Geschäftsjahr 2014/15 sollen alle Gesellschaften ausgeglichene Budgets vorweisen.

 
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