NATO-Offizier warnt

"Der Feind wartet nicht" – Armee-Experte macht Ansage

Die Bundeswehr setzt verstärkt auf Drohnentechnologie und Ausbildung, um möglichen Bedrohungen aus Russland wirksam entgegenzutreten.
Newsdesk Heute
04.09.2026, 07:30
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Heeresinspekteur Christian Freuding drängt angesichts der Bedrohung durch Russland auf mehr Tempo beim Umbau der Bundeswehr. "Wir müssen in einen anderen Modus schalten", erklärte er gegenüber den RND-Zeitungen. Vor allem die Kapazitäten müssten dringend ausgebaut werden.

Seine Warnung fällt deutlich aus: "Der Feind wartet nicht auf unsere Fertigmeldung." Der Generalleutnant betont, dass es "kein zufällig gegriffenes Datum" sei, wenn die NATO davor warnt, Russland könnte bis 2029 zu einem Angriff bereit sein. Laut NTV müsse Deutschland einen möglichen Angriff verhindern, "indem wir zum frühestmöglichen Zeitpunkt militärische Stärke demonstrieren, die glaubwürdig abschreckt".

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Kriegsende würde Gefahr nicht entschärfen

Auch ein Ende des Ukraine-Krieges würde die Gefahr aus seiner Sicht nicht automatisch entschärfen. Im Gegenteil: Je früher die Kämpfe enden, desto früher könnten die russischen Streitkräfte wieder in der Lage sein, einen Angriff zu führen, warnt Freuding.

Zur Umstrukturierung der Bundeswehr gehöre nicht nur die technologische Innovation, sondern auch die Weiterentwicklung des Personals, das auf die neuen Technologien reagieren müsse. In der Grundausbildung gibt es bereits jetzt einen Basiskurs für Drohnenbedienung, erklärt Freuding. "Das muss jeder lernen, muss jeder können." In Zukunft müsse jeder Soldat ein "Drohnenaufklärer" oder "Drohnenabwehrer" sein.

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