Österreich

2.400 Euro Mindestlohn ab 2020

Der burgenländische Landeshauptmann Doskozil (SPÖ) will Landesbediensteten ab 2020 einen Mindestlohn von 2.400 Euro brutto zahlen.
Heute Redaktion
13.09.2021, 18:00

Hans Peter Doskozil (SPÖ) ist der neue Landeshauptmann des Burgenlandes. Beim SPÖ-Landesparteitag in Tirol hatte er vor den Delegierten erklärt, er wolle einen Mindestlohn von 1.700 Euro netto im Landesdienst und in landesnahen Betrieben umsetzen.

Das sind rund 2.400 Euro brutto und genau so gemeint, wie ein Sprecher der "Presse" bestätigte. Aktuell liegt das Einstiegsgehalt im öffentlichen Dienst im Burgenland bei 1.799 Euro brutto (Gehaltsstufe eins inklusive Verwaltungsdienst- und Personalzulage).

Erhebliche Lohnerhöhung

Die Umsetzung von Doskozils Plänen würde also für viele eine erhebliche Lohnerhöhung bedeuten. Derzeit verdienen nämlich laut Berechnungen der Personalabteilung 750 der insgesamt rund 2.000 Landesangestellten weniger als 2.400 Euro brutto. Für Angestellte in landesnahen Betrieben soll der neue Mindestlohn bis 2021 umgesetzt werden.

Mit der Anpassung einhergehen soll allerdings auch eine Gehaltsreform. Dabei sollen Gehaltserhöhungen geringer ausfallen als bisher und damit einen Teil der Kosten abfangen.

(hos)

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