Burgenland Wahl: Das sind die Ergebnisse

Hans Niessl und Hans Peter Doskozil stärken sich vor der Entscheidung im Burgenland.
Hans Niessl und Hans Peter Doskozil stärken sich vor der Entscheidung im Burgenland.Bild: Denise Auer
Das Duell ums Burgenland geht in die Verlängerung. Das vorläufige Endergebnis brachte gestern einen Gleichstand an Bürgermeister-Sesseln – Entscheidung vertagt.
Im „Land der Sonne" ist es heller geworden. Da die neue ÖVP nicht mehr schwarz auf der Landkarte markiert sein möchte, ist die burgenländische Parteienlandschaft nun rot-türkis. In vier Gemeinden ist weiterhin eine Bürgerliste am Ruder.

Da beim ersten Urnengang am Sonntag in 19 (!) Gemeinden kein Kandidat die absolute Mehrheit erreichen konnte, fällt die Entscheidung, wer künftig Bürgermeister-Meister des Burgenlands ist, erst bei der Stichwahl am 29. Oktober.

„Heute" beleuchtet das Ergebnis für die einzelnen Parteien:

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch. SPÖ Die Roten von Hans Niessl kamen bei den gestrigen Gemeinderatswahlen auf 45,3 Prozent und müssen ein Minus von 1,6 Prozent verdauen. In den Gemeindestuben verloren 48 Rote im Vergleich zu 2012 ihr Mandat. Der größte Sieg gelang in Tschanigraben (s. Seite 18). In Bad Tatzmannsdorf, Jennersdorf und Neusiedl am See schaffte es die SPÖ in die Stichwahl. Die absolute Mehrheit der ÖVP in Eisenstadt zu brechen, misslang aber.

ÖVP Trotz verlorener Regierungsbeteiligung auf Landesebene ein beachtliches Ergebnis im Windschatten der glänzenden Kurz-Beliebtheitswerte: Türkis liefert sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen in punkto Bürgermeisteranzahl mit den Roten – vor dem „Stechen" steht es 74 zu 74.

In Badersdorf gelang mit 81,12 Prozent das Rekordergebnis. Wider Erwarten konnte sich in Eisenstadt Bürgermeister Thomas Steiner bereits im ersten Wahlgang behaupten. Darüber hinaus drehte die VP die rote Hochburg Hornstein (s. Seite 18), Großmürbisch und Tadten. Beim Gesamtergebnis (41,3 Prozent) stand ein zartes Minus von 0,54 Prozent davor. Ein Mandat ging verlustig.

FPÖ Rot-Blau wirkt. Die FPÖ verbesserte das Ergebnis um 2 auf 6 Prozent, hat 62 neue Gemeinderäte und darf bei der Stichwahl in der Heimat von Vize-Landeschef Tschürtz (Loipersbach) noch hoffen.

Grüne wollten für ein Drittel wählbar sein und traten in 29 Gemeinden an. Trotz der Farbe der Hoffnung im Logo zu wenig, um reüssieren zu können. Das Ergebnis (1,6 Prozent) fiel mager aus.



NEOS gingen nur in vier Kommunen an den Start und bringen in Pinkafeld künftig mit einem Mandatar (pinke) Farbe in den Gemeinderat.

Listen stellen wie gehabt in vier Gemeinden den Ortschef, sofern man Rohr (Güssing), wie die Landeswahlbehörde, nicht der VP zurechnet.

Stichwahlen gibt es in Bad Tatzmannsdorf, Großhöflein, Hannersdorf, Jennersdorf, Kittsee, Kleinmürbisch, Kobersdorf, Königsdorf, Loipersbach, Loipersdorf-Kitzladen, Lutzmannsburg, Mörbisch, Neusiedl, Ritzing, Steinbrunn, St. Andrä, Weiden, Wimpassing und Zurdorf

Die Ergebnisse der Wahl

Mit einem Klick auf Ihre Gemeinde können Sie sich das jeweilige Ergebnis ansehen.



(red)

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