Burgenland muss Schlepper-Häftlinge auslagern

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Die Zahl der Anzeigen wegen Schlepperei ist im aktuellen Jahr stark angestiegen. Allein bis Anfang September wurden bereits 1.500 Personen angezeigt. 2014 waren es insgesamt 1.100 Anzeigen. Besonders betroffen ist das Burgenland, die Staatsanwaltschaft Eisenstadt musste bereits Häftlinge auslagern, da die Gefängnisse aus allen Nähten platzen.

Die Zahl der Anzeigen ist im aktuellen Jahr stark angestiegen. Allein bis Anfang September wurden bereits 1.500 Personen angezeigt. 2014 waren es insgesamt 1.100 Anzeigen. Besonders betroffen ist das Burgenland, die Staatsanwaltschaft Eisenstadt musste bereits Häftlinge auslagern, da die Gefängnisse aus allen Nähten platzen.

Die Staatsanwaltschaft Eisenstadt hat nicht genug Zellen, um alle angeklagten Schlepper in Untersuchungshaft unterzubringen. Die dortige Justizanstalt beherbergt laut ORF derzeit 140 statt 78 Insassen. Weitere wurden bereits nach Hirtenberg in Niederösterreich und Linz in Oberösterreich ausgelagert.

Es fehlt nicht nur der nötige Platz für die Unterbringung der Häftlinge, sondern auch das Personal. Es seien mehr Vollzugsbeamte vonnöten, hieß es am Dienstag von der Justizwache. Mehr als 800 Personen sitzen derzeit österreichweit wegen Schlepperei im Gefängnis. Heuer ist darüber hinaus wohl mit einem neuen Spitzenwert zu rechnen.
Rücksichtslose Schlepper

Immer wieder sorgten Vorfälle mit rücksichtslosen Schleppern in den vergangenen Monaten für Aufsehen. Trauriger Höhepunkt war das im luftdicht verschlossenen Laderaum eines Lkw im Burgenland.

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