Für Genossenschaftswohnungen und Reihenhäuser im Burgenland wird die Miete billiger. Seit dem 01. April gilt der vom Land finanzierte Wohnkostendeckel, was bedeutet, dass die Mieten auf Stand von Dezember 2022 eingefroren werden.
In Summe kostet der Wohnkostendeckel das Land 10 Millionen Euro. Mit dieser Maßnahme wolle man vor allem jene entlasten, die am stärksten von der Inflation betroffen sind, sagt Landesrat Heinrich Dorner (SPÖ). Eine Genossenschaftswohnung mit 72 Quadratmetern würde ohne Mietpreisdeckel um die 730 Euro pro Monat kosten. Durch die neue Regelung sinkt die Monatsmiete auf knapp 540 Euro.
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All jene, die heuer schon höhere Mieten bezahlen mussten, bekommen die Differenz noch im ersten Halbjahr zurücküberwiesen, hieß es vom Land.
Aber auch Mietern in anderen Bundesländern soll geholfen werden. Insgesamt werden 200 Millionen Euro österreichweit bereitgestellt. Rund eine Million Haushalte sollen berechtigt sein und so rund 200 Euro Mietzuschuss erhalten. Wo und ab wann dieser Zuschuss beantragt werden kann, ist noch nicht bekannt.