Burgenländerin erfand Überfall aus Geldnot

Ein wahrlich seltsames Mittel zur Geldbeschaffung hat eine Burgenländerin gewählt: Sie erfand kurzerhand einen Raub, und meldete, dass sie in ihirem Haus in Ollersdorf überfallen worden sei. Bei der Einvernahme am Nachmittag gab die Frau dann laut Landespolizeidirektion allerdings zu, dass sie den Überfall vorgetäuscht habe.

Ein wahrlich seltsames Mittel zur Geldbeschaffung hat eine Burgenländerin gewählt: Sie erfand kurzerhand einen Raub, und meldete, dass sie in ihirem Haus in Ollersdorf überfallen worden sei. Bei der Einvernahme am Nachmittag gab die Frau dann laut Landespolizeidirektion allerdings zu, dass sie den Überfall vorgetäuscht habe.

"Das vermeintliche Opfer hat die Tat aus Geldnöten erfunden", so Oberst Rainer Erhart, Leiter des Landeskriminalamtes Burgenland. Die Burgenländerin hatte den Beamten geschildert, dass zwei unbekannte Täter sie zur Seite gestoßen hätten und sie dabei gestürzt sei. Die Räuber seien dann mit Geld, das sie aus der Geldbörse genommen hätten, geflüchtet.

Der "Überfall" hatte - wie in solchen Fällen üblich - eine Alarmfahndung zur Folge. Die Frau wurde außerdem vorsorglich zur Untersuchung ins Spital gebracht. Bei der Befragung stellte sich dann heraus, dass es gar keinen Raub gegeben hatte. Ermittelt wird nun dennoch - wegen Vortäuschung einer mit Strafe bedrohten Handlung.

 

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