Burgenlandkroatischer "Gabalier" liefert YouTube-Hit

Tome Janković (Insert), ein Star der burgenländisch-kroatischen Musikszene, covert den Volks-Rock'n'Roller.
Tome Janković (Insert), ein Star der burgenländisch-kroatischen Musikszene, covert den Volks-Rock'n'Roller.Picturedesk / Privat
Mit der burgenlandkroatischen Version von Andreas Gabaliers "Amoi seg ma uns wieder" gelang dem Liedermacher Stefan Jagschich ein Überraschungshit.

"Nach einer Woche hat 'Jednoč ćemo se vidit' bereits über 4.000 Aufrufe, das ist ein Wahnsinn!", freut sich der ehemalige Antauer Bürgermeister und Liedermacher Stefan Jagschich über seinen YouTube-Hit in einer Minderheiten-Sprache. "Wenn man bedenkt, dass es im pannonischen Raum nur mehr knapp 60.000 Burgenland-Kroaten gibt, ist dieser Wert einfach sensationell!"

Zäher Kampf um die Liedrechte

Jagschich war er auch, der die Idee hatte, zur herzergreifenden Ballade des steirischen Volks-Rock'n'Rollers einen ebenso einfühlsamen Text über Liebe, Leben und Sterben auf burgenlandkroatisch zu schreiben. "Ich glaube, es begeistert das Gesamtpaket. Mit Tome Jankovic ein toller Sänger, eine bekannte Melodie und ein inhaltsstarker Text, mit einem Wort 'Gänsehaut pur!", so der Burgenländer.

Das Schwierigste war, Andreas Gabaliers Management von der ungewöhnlichen Coverversion zu überzeugen. Doch nach monatelangen Verhandlungen kam endlich das Go. Derzeit ist "Jednoč ćemo se vidit" vorerst nur auf YouTube zu hören.

"Aber ich gehe davon aus, dass der Titel auch bald von diversen Radiosendern fleißig gespielt wird", betont Jagschich, der sich derzeit vor Anfragen kaum retten kann. "Sollte große Nachfrage nach dem Lied herrschen, ist auch eine CD angedacht!" Vielleicht kommt's ja noch zum Duett mit dem Volks-Rock'n'Roller?

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