Nach Spekulationsgeschäften und Vorzugsstimmen-Skandal steht Gemeindechef Armin Sonnauer (VP) aus Mautern (Bezirk Krems) erneut im Kreuzfeuer der Kritik: Jetzt bittet er für seine Privatfehde mit dem aufmüpfigen Geschäftsmann Franz Stieger die Gemeindebürger zur Kasse. Sie haben für die knapp 5000 Euro Prozesskosten aufzukommen. So beschlossen in der vergangenen Gemeinderatssitzung.
Hintergrund: Sonnauer fühlte sich von Stieger beleidigt, klagte als Privatperson, hat aber in allen Instanzen verloren. Im Nachhinein holte er vom Gemeinderat (VP-Absolute) das Okay ein, seine Kosten auf die Gemeindebürger abzuwälzen.
FP-Gemeinderat Anton Brustbauer schäumt: „Sonnauer glaubt, machen zu können, was er will! Während Wichtiges wie die Schulstarthilfe für alle Taferlklassler keinen Dringlichkeits-Status im Gemeinderat erhält, gelten des Bürgermeisters Privatfehden als dringlich!“