Bürger wehren sich gegen zwei Schottergruben

Im Festspielort Grafenegg (Krems) soll künftig von früh bis spät Schotter abgebaut werden. Bürger fürchten Lärm, Staub, Gift und Verluste bei den Immobilien.

Im Spätherbst 2017 war der Vertrag (Optionsvertrag bis ins Jahr 2064) zwischen einem privaten Grundstücksbesitzer und einer Sand und Kies-Firma abgeschlossen worden, erst gut 15 Monate später wurde die Bevölkerung des Festspielortes Grafenegg (Bezirk Krems-Land) heuer über die Pläne in Grafenegg informiert.

Mit zwei Schottergruben (Anm.: 31 und zehn Hektar) soll von 6 Uhr früh bis abends (Anm.: 6 bis 17 oder 6 bis 22 Uhr) Schotter abgebaut und über Forderbänder zum bestehenden Kieswerk transportiert werden.

Lärm und Staub

Von der Ortschaft bis zur Abbruchkante der Grube sollen nur 200 Meter liegen, Bürger fürchten Lärm, Staub, Wertverluste der Immobilien. „Dazu kommt, dass es eine windige Gegend mit wenig Niederschlag ist", so ein Mitglied der Bürgerinitiative.

Bürgermeister Anton Pfeifer (VP) dazu: „Man muss es neutral betrachten. Es gibt auch eine Umweltverträglichkeitsüberprüfung. 16 bis 17 Sachverständige werden eingesetzt. Lärm wird es nicht viel geben und ich kann keinem privaten Grundeigentümer vorschreiben, was er mit seinem Grund tut." (Lie)

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