Bürgermeister hat kein Problem mit Wald-Rodung

Eine Bürgerinitiative läuft in Pasching Sturm gehen ein LASK-Projekt. Bürgermeister Peter Mair (SPÖ) hat kein Problem mit der geplanten Waldrodung.

Um Platz für zwei weitere Trainingsplätze zu schaffen, soll gleich beim Waldstadion und direkt neben dem beliebten Waldbad ein Stück Wald gerodet werden.

Rund 25.000 Quadratmeter sollen geschlägert werden. Der Gemeinderat in Pasching (Bez. Linz-Land) hat bereits einen Baurechtsvertrag (Baurecht auf einem fremden Grund) genehmigt.

Die Bürgerinitiative "Waldschutz Pasching" läuft Sturm gegen das Projekt, man befürchtet eine massive Beeinträchtigung der Lebensqualität.

Anwohner sollen geschützt werden



Der Paschinger Bürgermeister Peter Mair (SPÖ) sieht das gelassen. "Ja, es gibt dieses Vorhaben. Allerdings wird sehr genau geschaut, dass die Anwohner nicht beeinträchtigt werden", sagt er im Gespräch mit "Heute".

Man werde zur Siedlung hin einen schmalen Waldstreifen bestehen lassen. Zudem wird ein Lärmgutachten erstellt versichert Mair.

Und: Die Gemeinde muss für den geschlägerten Wald an andere Stelle einen Wald in zumindest gleicher Größe aufforsten (also neu pflanzen).

Zudem werden auch nicht, wie kolportiert, zwei neue Kunstrasenplätze gebaut, sondern Naturplätze. "Allerdings gibt es Pläne, dass einer der alten Plätze einen Kunstrasen bekommt", sagt Mair.

LASK-Nachwuchs bleibt in Pasching



Den Antrag hat übrigens nicht der LASK gestellt, sondern der FC Juniors. "Das hat den Grund, dass die Profimannschaft Ende 2020 aus dem Stadion auszieht. Die Nachwuchsmannschaften, also eben die Juniors, bleiben aber weiter in Pasching", so Peter Mair.

Aber auch in Pasching selbst wurde heuer ein neuer Verein gegründet. Auch er soll künftig auf den neuen Plätzen neben dem Waldstadion trainieren dürfen, so der Bürgermeister.

(gs)

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