Szene

Burgtheater bat Finanzamt um Schuldennachlass

Heute Redaktion
14.09.2021, 13:30

Das Burgtheater hat die Geschäftsführung beim Finanzamt um einen Erlass von Steuerschulden gebeten. Das bestätigte der kaufmännische Geschäftsführer im "profil".

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Das Burgtheater hat die Geschäftsführung beim Finanzamt um einen Erlass von Steuerschulden gebeten. Das bestätigte der kaufmännische Geschäftsführer im "profil".

Thomas Königstorfer sagte, dass man um "knapp eine Million Euro“ angesucht hatte, dem jedoch „nicht stattgegeben“ worden sei. „Tatsächlich hat die Burgtheater GmbH beim Finanzamt um ‚Nachsicht‘ ersucht, einen Teil der nach den Prüfungen durch Abgabebehörden geforderten und bezahlten Steuerzahlungen zu erlassen beziehungsweise rückzuerstatten“, wird Königstorfer zitiert.

Unter Ex-Geschäftsführerin Silvia Stantejsky und Ex-Direktor Matthias Hartmann soll das Burgtheater zumindest ab dem Jahr 2004 Abgaben in der Höhe von rund 2,4 Mio. Euro vorenthalten haben, indem Dienstnehmer und Künstler schwarz beschäftigt wurden. Darunter fallen demnach 1,9 Mio. an Lohn- und Einkommenssteuer, 119.000 Euro an Kommunalsteuer und 310.000 Euro an Beiträgen für die Gebietskrankenkasse.

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