Burgtheater: Betriebsrat zweigte 48.936 Euro aus Fonds ab

2014 erschütterte ein heftiger Finanzskandal die Traditionsbühne. Jetzt ist wieder was faul im Hause Burgtheater: Bei der internen Rechnungsprüfung der Betriebsratsfinanzen tauchte ein grober Fehlstand auf.
2014 erschütterte die Traditionsbühne. Jetzt ist wieder was faul im Hause Burgtheater: Bei der internen Rechnungsprüfung der Betriebsratsfinanzen tauchte ein grober Fehlstand auf.

48.936 Euro waren zwischen Februar 2015 und März 2016 verschwunden, wie eine externe Revision ergab. Die Polizei wurde eingeschaltet. Schließlich gestand das mit den finanziellen Agenden betraute Betriebsratsmitglied, sich mehrmals aus dem Betriebsratsfonds bedient zu haben.

Dietmar König, Vorsitzender des künstlerischen Betriebsrates: "Im Sinne der Null-Toleranz- Politik des Hauses wurden sofort alle straf- und arbeitsrechtlichen Konsequenzen gegen den Kollegen eingeleitet." Der Betriebsrat mit den langen Fingern wurde entlassen.

"Dass sich jemand in dieser besonders vertraulichen Position so verhält, ist für uns unbegreiflich, aber – wie sich zeigt – nicht unmöglich", so König. Das Kontrollsystem sei "sofort weit über das gesetzlich vorgeschriebene Maß verschärft" worden.

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