Kulturminister Josef Ostermayer (SPÖ) hat in der Causa Burgtheater den Rechnungshof (RH) angerufen. In einem Brief stellt Ostermayer zehn Fragen zum Thema. Die Fragen reichen von Ungereimtheiten in den Buchungsvorgängen bis zur Struktur der Bundestheater-Holding.
Kulturminister Josef Ostermayer (SPÖ) hat in der den Rechnungshof (RH) angerufen. In einem Brief stellt Ostermayer zehn Fragen zum Thema. Die Fragen reichen von Ungereimtheiten in den Buchungsvorgängen bis zur Struktur der Bundestheater-Holding.
Ostermayer will nun genau wissen, wie es um den finanziellen Schaden an der Burg aussieht. Nachdem zuletzt ausschließlich die ehemaligen , soll nun der Rechnungshof die Rolle anderer Beteiligter prüfen.
Vor allem soll geklärt werden, ob die Bundestheater-Holding ihre Kontrollfunktion wahrgenommen hat, berichtet Ö1. Dem Brief des Ministers zufolge soll die finanzielle Gebahrung des Burgtheaters zwischen den Jahren 2008 und 2013 geprüft werden.
Zuvor schon wollte Ostermayer eine Mitverantwortung von nd anderer Organe des Burgtheaters klären lassen.
Dem Burgtheater droht aktuell ein Verlust von 8,3 Millionen Euro für die Saison 2012/13. Wegen des Verdachts auf Urkunden-, Beweismittel- und Bilanzfälschung, Geldwäsche und Untreue wurde die Staatsanwaltschaft eingeschaltet. Die beschuldigte ehemalige Vize-Direktorin bestreitet alle Vorwürfe und hat gegen ihre Entlassung Klage eingereicht.