Verhüllen verboten: Seit dem 1. Juli gilt im Tessin ein Verbot sich im öffenltichen Raum zu verhüllen. Schon im Jahr 2013 wurde das "Anti Burka-Gesetz" via Voksabstimmung beschlossen. Wer sich nicht daran hält, wird kräftig zur Kasse geben: Strafen bis zu 10.000 Franken (92.00 Euro) drohen.
Verhüllen verboten: Seit dem 1. Juli gilt im Tessin ein Verbot, sich im öffentlichen Raum zu verhüllen. Schon im Jahr 2013 wurde das "Anti Burka-Gesetz" via Volksabstimmung beschlossen. Wer sich nicht daran hält, wird kräftig zur Kasse geben: Strafen, bis zu 10.000 Franken (92.00 Euro) drohen.
Strikte Regeln im italienischsprachigen Kanton Tessin: Die Polizei kündigte bereits strenge Kontrollen und hartes Durchgreifen gegen das Verbot an. Das Gesetz richtet sich vor allem an arabische Touristinnen. Der mondäne Urlaubsort Lugano zählt um die 40.000 Übernachtungen aus dem arabischen Raum. Jetzt sollen Flugblätter die Muslimas aufklären. Auf dem Zettel wird genau erklärt, warum die Burka im Tessin verboten ist und welche Konsequenzen drohen.
Wird man das erste Mal mit einem Ganzkörperschleicher erwischt, drohen Strafen von 92 bis 924 Euro. Im Wiederholungsfall erhöht sich das Bußgeld auf 9240 Euro. Doch nicht nur die Burka ist verboten, auch der Gesichtsschleicher Niqab wird nicht geduldet.
Tourismusbranche erbost
Vor allem die Tourismusbranche kritisiert das neue Gesetz. Es wird befürchtet, dass keine Gäste mehr aus dem Nahen Osten kommen. Doch viele Politiker sehen darin keinen Grund das Verbot zu kippen, ganz im Gegenteil, sie wollen ein Burka-Verbot für die ganze Schweiz.