Burkiniverbot: Grüne orten Diskriminierung in Gablitz

Die Grünen in Gablitz (St. Pölten) sprechen von einem Ablenkungsmanöver. Der VP-Bürgermeister versteht die Aufregung nicht.

Die Burkini-Causa in Gablitz (St. Pölten) ist um eine Facette reicher. Nachdem eine Mutter mit Ganzkörperanzug von der Sandkiste direkt ins Wasser gegangen war, schritt die Gemeinde ein, erließ ein Verbot für lange Badebekleidung.

Ein Schilder-Wechsel sorgt nun bei den Grünen für Kritik: „Quasi über Nacht wurde vom Bürgermeister das von vielen Seiten kritisierte Schild des Burkiniverbots mit einer diplomatisch wirkenderen Version ausgetauscht. Diskriminierend bleibt es dennoch", so Florian Ladenstein, der von einem Ablenkungsmanöver spricht.

„Ich hoffe das Sommerloch ist bald vorbei", so Ortschef Michael Cech (VP) zu „Heute". „Das abgeänderte Schild hängt schon lange, nur das alte wurde nur vergessen runterzunehmen, was jetzt passierte." Cech steht zum Verbot: „Nach Ende der Saison (Anm.: läuft bis 9.9.) gibt es eine Evaluierung. Das Verbot hat hygienische Gründe, es gibt kein Verbot im Schwimmbad, sondern nur im Wasser, hat also nichts mit Rassismus zu tun. Am Ende der Saison wird die Badeordnung hergenommen und geprüft, mit Bademeistern gesprochen, wie man nächste Saison weiter verfährt." (wes)

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