Großeinsatz in Wien

Bursch (14) zündet Pyro in Zimmer, hortet Sprenggranate

Wegen eines 14-Jährigen mussten am Donnerstag alle Blaulichtorganisationen in der Wiener Landstraße ausrücken. 
Michael Rauhofer-Redl
03.11.2023, 11:58
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Am Donnerstagabend kam es in Wien-Landstraße wegen eines Pyro-Vorfalls zu einem Blaulicht-Großeinsatz. Gegen 21.00 Uhr mussten sowohl die Polizei und die Feuerwehr als auch wenig später die Rettung ausrücken. Beamte des Stadtpolizeikommandos Landstraße und die Berufsfeuerwehr Wien wurden zunächst aufgrund eines Brandalarms in einer betreuten Unterkunft verständigt. Vor Ort konnte dann allerdings kein Brand festgestellt werden.

Ein 14-jähriger afghanischer Staatsangehöriger gab laut einer entsprechenden Mitteilung der Landespolizeidirektion Wien an, dass er einen pyrotechnischen Gegenstand in seinem Zimmer zündete, weshalb der Alarm offenbar auslöste. Der Jugendliche erlitt dadurch Verletzungen an der Hand, am Oberschenkel und klagte über eine kurze Beeinträchtigung des Gehörs und der Sehkraft. Einsatzkräfte der Berufsrettung Wien versorgten ihn notfallmedizinisch und konnten ihn anschließend in häusliche Pflege entlassen.

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Mehrere Anzeigen gegen 14-Jährigen

Im Zimmer wurden mehrere pyrotechnisches Gegenstände vorgefunden, die der 14-Jährige eigenen Angaben nach vor kurzem im Ausland gekauft habe. Außerdem wurde eine Sprenggranate, vermutlich aus dem 2. Weltkrieg, sichergestellt, die der Jugendliche vor ein paar Monaten in Klosterneubug gefunden haben will.

Die Unterkunft wurde aufgrund der Granate evakuiert und das Kriegsmaterial sowie die pyrotechnischen Gegenstände durch ein sprengstoffkundiges Organ (SKO) abtransportiert. Der 14-Jährige muss mit mehreren Anzeigen rechnen.

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