Ein Passant verständigte kurz nach 15.00 Uhr über den Notruf die Polizei und erklärte, dass in Innsbruck zumindest zwei Burschen mit Faustfeuerwaffen hantierten, sich diese gegenseitig vor die Gesichter hielten sowie wild und unkontrolliert in Richtung von unbeteiligten Passanten herumzielten.
Zeitgleich begaben sich mehrere verängstigte Passanten in die Polizeiinspektion Bahnhof. Diese wurden durch die Handlungen der beiden in Furcht und Unruhe versetzt. Die Burschen verließen aber noch vor dem Eintreffen der Polizei den Tatort.
Im Zuge von Fahndungsmaßnahmen konnten die beiden Täter schließlich nach einer Stunde in der Maria-Theresien-Straße angetroffen werden. Die beiden Syrer im Alter von 15 und 17 Jahren wurden vorläufig festgenommen, berichtet die Polizei am Mittwoch.
Bei den betreffenden Faustfeuerwaffen handelte es sich lediglich um zwei Airsoft-Pistolen (Spielzeug), die echten Pistolen täuschend ähnlich sahen. Sie wurden auf freiem Fuß wegen gefährlicher Drohung an die Staatsanwaltschaft Innsbruck zur Anzeige gebracht.