Busen-Alarm nach Google-Suche: Videos gelöscht

Die Google Maps Suche "spuckte" bei Gunskirchen verstörende Videos aus.
Die Google Maps Suche "spuckte" bei Gunskirchen verstörende Videos aus.Bild: Screenshots
Zwei verstörende Videos sorgten bei der Google-Suche nach Gunskirchen für große Empörung. Nun wurden die Aufnahmen gelöscht.

Busenalarm in Gunskirchen! Durch zwei verstörende Videos, die bei der Google-Suche auftauchten, geriet die 6.000 Einwohner-Gemeinde aus dem Bezirk Wels-Land ungewollt in die Schlagzeilen (wir berichteten).

Zu sehen war in den Kurzaufnahmen eine offensichtlich betrunkene Frau, die in einem Wirtshaus für einen kurzen Moment ihre Brüste entblößt. Sie wurde offenbar ohne ihr Wissen gefilmt. Das zweite verstörende Video zeigte die deutsche Bundeskanzlerin mit offenem Mund als Zielobjekt in einem Urinal.

VP-Bürgermeister Josef Sturmeier (58) veranlasste sofort sämtliche Mitarbeiter, die obszönen Szenen bei Google zu melden. "Wir haben zudem viele neue Ortsfotos hochgeladen, damit die Videos zumindest weit nach unten gereiht werden", so der 58-Jährige zu "Heute".

Doch das wäre gar nicht notwendig gewesen. Denn seit Mittwochfrüh befinden sich die beiden Videos nicht mehr auf der Seite. Sturmair: "Ich dachte nicht, dass es so schnell geht. Ich habe von Google zwar noch keine Antwort bekommen. Aber Hauptsache die Aufnahmen sind weg und es kehrt wieder Ruhe ein."

Den Verursacher will der Ortschef aber dennoch ausfindig machen. Bei beiden hochgeladenen Videos schien ein und derselbe Name auf. "Ich habe schon versucht den Herrn zu erreichen. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass er etwas damit zu tun hat."





(mip)

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