Radler soll gespuckt haben, dann schlug Buslenker zu

Dieses Video wirbelt viel Staub auf. Denn jener Busfahrer, der in Linz auf einen Radler eingeprügelt hatte, sieht jetzt Konsequenzen. Er erklärt nun auch, warum er aggressiv wurde.

"Es sind bestürzende Bilder, der Busfahrer wurde gleich nach Bekanntwerden des Vorfalls suspendiert", so Linz AG-Pressesprecherin Susanne Gillhofer in einem ersten Statement Freitagvormittag gegenüber "Heute".

Warum der Busfahrer Donnerstagnachmittag so ausgetickt war und bei einer Bushaltestelle in der Linzer Franckstraße auf einen Radfahrer eingeschlagen hatte – wir berichteten – war bis jetzt noch alles andere als klar.

Man wolle sich aber auf jeden Fall auch seine Sicht der Dinge anhören, denn das müsse man ihm einräumen, so Gillhofer im Gespräch. Und das war dann auch offenbar passiert, denn nur wenige Stunden später folgte eine schriftliche Stellungnahme der Linz AG zu dem Vorfall.

"Der Busfahrer lenkte den Bus im Bereich Kreuzung Franckstraße/Lastenstraße an dem Radfahrer – der sich auf der Fahrradspur befand – vorbei. Beim Blick in den Rückspiegel sah er, wie der Radfahrer wild gestikulierte. Der Bus hielt an der Haltestelle Franckstraße und der Fahrer suchte das Gespräch mit dem Radfahrer. Im Zuge dessen beschimpfte ihn dieser wüst und bespuckte ihn. In der Folge kam es zu einer handgreiflichen Kurzschlusshandlung."

Der Busfahrer, der seit zweieinhalb Jahren bei den Linz AG Linien beschäftigt ist und bislang als besonnen und verlässlich galt, drücke sein tiefstes Bedauern aus. Er sei sich seiner Schuld bewusst und hätte die Nerven verloren, was ihm sehr Leid tue.

Dennoch gibt es für den Busfahrer jetzt Konsequenzen:

Denn trotz dieser "Vorgeschichte" sei ein derartiges Verhalten für die Linz AG Linien nicht tolerierbar, hieß es. Die Folge: Der Busfahrer wurde entlassen.

(cru)

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