BZW: "Mozart-Verkäufer" sind Ärgernis in der City

Sie belagern den Stephansplatz, werben in ihren Kostümen für Konzerte. BZW-Parteiobmann Dietmar Schwingenschrot fordert nun einen Keiler-Stopp.

Die "Mozart-Verkäufer" gehen dabei nicht immer sehr zurückhaltend vor. Egal, ob Tourist oder Einheimischer, jeder Passant wird angesprochen und gefragt, ob er Tickets kaufen möchte. Oft laufen die Verkäufer sogar noch hinterher und zupfen an der Kleidung, kritisiert BZW-Chef Dietmar Schwingenschrot: "Die Querung des Stephansplatzes wird für viele zum Spießrutenlauf. Kartenverkaufskeiler versuchen mit allen Mitteln, Konzertkarten an den Mann zu bringen."

Problematik bekannt

Seine Forderung: "Bezirksvorsteher Markus Figl (ÖVP) muss diese Keilermethoden am Stephansplatz sofort stoppen". City-Chef Figl ist die Problematik bekannt: "Wir erhalten über die Anzahl der 'Mozartverkäufer' sowie deren Verkaufsstil etliche Beschwerden von Bewohnern, Besuchern und Gewerbetreibenden. Leider sind diese nicht so einfach zu reduzieren, wie wir uns das wünschen würden."

Strenge Auflagen

Die "Mozart-Verkäufer" müssen zwar Auflagen erfüllen – etwa eine Registrierkasse und die Anstellung bei einem Orchester, für das sie Karten verkaufen –, die Kontrolle dieser Rahmenbedingungen ist allerdings nur schwer möglich. "Die zuständigen Kommissionen und Ausschüsse der Bezirksvertretung beschäftigen sich intensiv damit, wie wir hier eine für alle zufrieden stellende Lösung finden können. Aufgrund der – auch rechtlichen – Komplexität dieses Themas sind wir hier aber auf die Unterstützung der Stadtregierung angewiesen", so Figl.

(stebo)

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