Café: Eigene Bereiche für Hofer- und Van der Bellen-...

Im Hofburg-Wahlkampf hat es viel Aufregung um Gastronomen gegeben, die sich eindeutig für einen Kandidaten ausgesprochen haben. Hat dieser Kaffeehausbetreiber nun einen Tag vor der Wahl die Lösung gefunden?

Der eine . Die Gastro-Szene in Österreich ist keineswegs scheu, sich politisch zu deklarieren. Das Kaffeehaus gilt schließlich als Ort der Diskussion.

Im Café Weingartner gratuliert man sich nun selbst zu einer einfallsreichen Idee. Mithilfe einer Tafel an der Theke wird das Lokal in zwei Zonen geteilt. Links sollen sich Van der Bellen-Wähler niederlassen, auf der rechten Seite jene, die Hofer wählen.

Wie uns der Besitzer berichtet, trug sich am Freitagabend eine typische Kaffeehauskonversation zu. Scherzhaft deklarierte sich der Chef für Lugner, eine Frau im Lokal nahm das für bare Münze und plädierte für Van der Bellen.

Nur um die Dame ein bisschen auf die Schaufel zu nehmen, behauptete ein anderer Gast im Scherz, Hofer wählen zu wollen. Die Frau begann sich zu fürchten und verließ das Lokal. Aufgrund dieses Vorfalls richtete Herr Weingartner die Hofer- und Van der Bellen-Zone ein. Ob wirklich alle Gäste per Sitzplatzwahl ihr Wahlgeheimnis verraten wollen, bleibt abzuwarten.

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