Weil der Küchenboden erneuert werden muss, hält der Touristen- und Politikermagnet fünf Tage lang geschlossen. "Heute" hat die Details zur Renovierung.
Berndt Querfeld, Betreiber des Café Landtmann, steht derzeit voll unter Dampf. Denn neben seinem Projekt für "Das Bootshaus" an der Alten Donau läuft nun auch die Renovierung des Flaggschiffs an der Ringstrasse.
Zum ersten Mal seit einem Vierteljahrhundert hält das Traditionslokal (Gegründet 1873) für fünf Tage geschlossen, neben der Generalsanierung des Küchenbodens wird gleich auch eine neue Kaffeeküche eingebaut und die Wände der Gasträume werden neu gestrichen.
"Wir haben diese Woche bewusst deshalb gewählt, weil es die besucherschwächste des ganzen Jahres ist." Dadurch, so der Cafétier, würde er zwar einen Umsatz von 75.000 Euro verlieren, kann dafür aber auch seinen 95 Angestellten einen Urlaub von fünf Tagen am Stück ermöglichen.
Querfeld: "Damit haben wir an diesem Standort gleich 450 angesammelte Urlaubtage abbauen können und nebenher die Lokale der Umgebung mit Gästen bedient." Die Sanierung des vor vielen Jahren mit Kunstharz und Steinplatten notdüftig ausgebesserten Küchenbodens kostet rund 150.000 Euro.
Der fünftägige Stillstand wird sich wohl in kurzer Zeit wieder rechnen, taxiert das in jedem Reiseführer gelistete Café doch laut Karte für das "Wiener Schnitzel vom Kalb mit Preiselbeeren" üppige 26 Euro… (wapo)