Im niederösterreichischen Erstaufnahmelager Traiskirchen bessert sich die Lage langsam. Am Donnerstag sind die letzten Zelte zerlegt worden. Die übrigen 200 von gut 2.000 Obdachlosen sind in festen Quartieren untergekommen. Dass es "nur mehr" 200 waren, ist die Folge des Aufnahmestopps, den die Bezirkshauptmannschaft Baden vor drei Wochen verhängt hat.
Im niederösterreichischen Erstaufnahmelager bessert sich die Lage langsam. Am Donnerstag sind die letzten Zelte zerlegt worden. Die übrigen 200 von gut 2.000 Obdachlosen sind in festen Quartieren untergekommen. Dass es "nur mehr" 200 waren, ist die Folge des Aufnahmestopps, den die Bezirkshauptmannschaft Baden vor drei Wochen verhängt hat.
Trotzdem sind insgesamt noch immer 3.400 Flüchtlinge in Traiskirchen untergebracht, in den Gebäuden der Erstaufnahmestelle, in den Acht-Mann-Zelten des Innenministeriums auf dem Gelände der Sicherheitsakademie und in den Schlafräumen der Polizeischüler.
SPÖ-Bürgermeister Andreas Babler ist erleichtert, "es tut sich zumindest endlich was", wie er gegenüber dem "Kurier" gesagt hat.
Der neue hat das Erstaufnahmezentrum bereits besucht und sich ein Bild von den Zuständen gemacht. Am 4. September soll er beim Europäischen Forum in Alpach an einem Vernetzungstreffen von Bürgermeistern teilnehmen, deren Gemeinden Flüchtlinge beherbergen.
Auch die EU-Kommission plant einen Lokalaugenschein in Traiskirchen. Am 7. September wird laut "Presse" EU-Innenkommissar Dimitris Avramopoulos anreisen.