Campus wird ausgebaut und Donau-Uni aufgewertet

Faßmann und Mikl-Leitner bei der Pressekonferenz am Montag.
Faßmann und Mikl-Leitner bei der Pressekonferenz am Montag.Bild: Wikipedia/hpkainz (CC BY 3.0), heute.at/Nowak
Der Uni Campus in Krems wird um eine Gebäude erweitert und renoviert, die Donau-Uni wird als 22. Universität in Österreich anerkannt.

Bildungsminister Heinz Faßmann und Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (beide ÖVP) stellten am Montag ein Investitionspaket für den Uni Campus in Krems vor. Demnach soll für 45 Millionen Euro ein weiteres Gebäude mit Lehrsälen und Forschungsräumen entstehen, das von allen Bildungseinrichtungen (FH Krems, Landsteiner Privatuni und Donau-Uni) am Campus genutzt werden soll.

Im Fokus der Investitionen steht die Donau-Uni. Die 1995 eröffnete Hochschule soll künftig auch nach dem "Universitätsgesetz 2002" als Universität anerkannt werden, bislang war der Status über ein gesondertes Gesetz geregelt. Sie wird damit die 22. Universität in Österreich. "Ich hoffe, dass dadurch auch die Zusammenarbeit mit den 21 anderen Unis intensiviert werden kann", so Faßmann. Auch mehr Budget gibt es künftig für den Standort. 40 Millionen Euro kommen vom Bund, bislang waren es 30 Millionen.

Mikl-Leitner bedankte sich bei Faßmann für die Zusammenarbeit und kündigte noch zwei weitere Investitionen an. Einerseits wird das in die Jahre gekommene Gebäude der Donau-Uni für 18 Millionen modernisiert und andererseits soll auch die klinische Forschung am Campus für 6 Millionen Euro ausgebaut werden. Mit den 45 Millionen für das neue Gebäude investiert das Land somit insgesamt 69 Millionen Euro. "Das sind Investitionen in die Zukunft", so Mikl-Leitner.

(min)

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