Dreistes Drogenpärchen baut Gras im Wald an
Fahndungserfolg für die steirische Polizei. Sie konnte ein Paar ausforschen, welches im Verdacht steht, in einem Waldstück in Kleinsölk (Bezirk Liezen) Cannabis angebaut zu haben. Nach Hinweisen nahm die Suchtmittelgruppe des Bezirks Liezen im September die Ermittlungen auf.
Im Zuge dessen konnten am 25. September in einem Waldstück rund zehn Cannabispflanzen vorgefunden werden. Die Stauden waren über einen Meter hoch. Die Ermittler gehen davon aus, dass das zu erntende Marihuana einen Verkaufswert von mehreren tausend Euro erzielt hätte.
Verdächtige sprechen von "Eigenbedarf"
Im Anschluss an den Fund führten die Beamten intensive Erhebungen durch und konnten einen 51-jährigen Deutschen und dessen zehn Jahre jüngere Lebensgefährtin ausforschen. Bei einer von der Staatsanwaltschaft angeordneten Hausdurchsuchung konnte weiteres Suchtmittel sichergestellt werden.

Schauplatz war das beschauliche Kleinsölk
Die beiden Tatverdächtigen gaben an, aus medizinischen Gründen das Suchtmittel für den Eigenbedarf erzeugt zu haben. Sie werden nun auf freiem Fuß angezeigt. Das sichergestellte Suchtmittel wird derzeit auf den Wirkstoffgehalt überprüft.