Neue Probleme für den Rapper Capital Bra, der gerade wegen einer Überdosis ins Krankenhaus musste: Die deutschen Behörden haben dem 31-Jährigen ein Zwangsgeld in Höhe von 250.000 Euro auferlegt. Er soll gegen das Werbeverbot für Glücksspiel verstoßen haben.
Laut "Bild" hat der Musiker in den vergangenen Monaten einen Teil seiner Einnahmen durch Casino-Streams erzielt. Dafür lebte er fast ein halbes Jahr auf Zypern.
Capital Bra soll mehrere Termine zur Anhörung bei der Glücksspielbehörde verstreichen lassen haben. Als Konsequenz wurde nun die satte Strafe verhängt.
Die Behörde teilte mit, ihm das dazugehörige Schreiben bei einem Konzert zugestellt zu haben. Sein Management soll die Zustellung allerdings bestreiten.
Noch unklar ist, ob diese Entscheidung auch ein Präzedenzfall für andere Künstler werden könnte. Viele Rapper haben in den letzten Jahren begonnen, Casinos zu bewerben oder selbst Glücksspiel zu streamen.