Gudenus zu KH Nord: "So dumm kann niemand sein"

Eine mündliche Zusage und Kosten von 839.000 Euro für die Betreuung eines Bauzauns bringen die Opposition in Wien auf die Palme.
Die Kosten für das Krankenhaus Nord kommen nicht aus den Schlagzeilen. Erst kürzlich wurde bekannt, dass die Betreuung eines Bauzauns 839.000 Euro gekostet hat, obwohl ein zweiter Anbieter dafür nur 13.000 Euro und somit 65-mal weniger dafür verrechnet hätte – "Heute" berichtete.

Weil der Auftrag nur mündlich abgeschlossen wurde, solle der Krankenanstaltenverbund (KAV) versuchen, sich das Geld im Zuge der weiteren Verrechnung zurückzuholen, so der Rechnungshof.

Kritische Reaktionen

Am Dienstag reagierte Johann Gudenus (FPÖ) empört: "So dumm kann niemand sein – nicht mal die KAV-Bonzen, die beim KH-Nord wirklich bei jeder Gelegenheit ihre Unfähigkeit unter Beweis gestellt haben. Aber das hier stinkt gewaltig nach Korruption", hieß es in einer Aussendung. Das KH Nord sei ein "anschauliches Beispiel" für die Geldpolitik der rot-grünen Stadtregierung.

Ähnlich kritische Worte fand NEOS-Gemeinderat Christoph Wiederkehr: "Wir haben hier wieder ein neues absurdes Beispiel, wie unverantwortlich der KAV mit dem Steuergeld der Wienerinnen und Wiener umgeht. [...] Natürlich drängt sich für uns bei dieser neuen Enthüllung abermals die Frage auf, ob hier im roten Wien wieder einmal Geschäfte von Freunden für Freunde gemacht wurden." Man fordere volle Aufklärung.

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