Fix! Soros-Uni zieht von Budapest nach Wien

 Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP, r.) traf kürzlich den US-Milliardär und Philanthropen George Soros in Wien.
Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP, r.) traf kürzlich den US-Milliardär und Philanthropen George Soros in Wien.Bild: picturedesk.com
In Ungarn sah sich die CEU mit massiven Anfeindungen konfrontiert. Die Konsequenz: Der Standort wird nach Wien verlegt.
Die Central European University (CEU) hat am Montagvormittag in Budapest ihren endgültigen Umzug nach Wien verkündet. Das bedeutet, dass alle neuen Studierenden im kommenden Studienjahr 2019/20 in Wien starten werden.

"Die CEU hat sich ihre Entscheidung, Budapest zu verlassen, nicht leicht gemacht", wird der Wiener Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) in einer Aussendung zitiert. "Umso wichtiger ist es jetzt, dieser renommierten und gleichzeitig so sozial ausgerichteten Universität ein herzliches Willkommen zu bereiten. Wien unterstützt die CEU seit über einem Jahr bei der Umsetzung ihrer Übersiedlungspläne. Die Verhandlungen der Stadt Wien mit der Budapester Central European University laufen auf Hochdruck. Mir ist wichtig, dass sowohl das Lehrpersonal als auch die Studierenden einen guten Start hier in unserer Stadt haben."

Ludwig wird am Abend mit Vertretern der CEU im Wiener Rathaus über die weiteren Schritte sprechen.

Anfeindungen in Ungarn

Bereits am 27. April 2018 hat der Wiener Gemeinderat in seiner Sitzung ein Memorandum of Understandig beschlossen, in dem unter anderem vereinbart wurde, dass ein Mietvertrag über 99 Jahre abgeschlossen werden soll. Dieses Memorandum wurde vom Gemeinderat mehrheitlich beschlossen.

CommentCreated with Sketch.21 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Die CEU wurde im Jahr 1991 vom amerikanischen Milliardär und Philanthropen George Soros gegründet. Der liberale Holocaust-Überlebende ist ein Ziel für rechte Parteien, ihm werden auch Verschwörungen angedichtet. Die Universität zieht sich nach massiven Anfeindungen durch den ungarischen Premier Viktor Orban und seine Fidesz-Partei aus Budapest zurück.

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(red)

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