ÖFB-Star Aleksandar Dragovic spielte sich mit starken Auftritten für Roter Stern Belgrad in die Notizbücher mehrerer europäischer Top-Klubs. Neben dem FC Sevilla soll vor allem Sampdoria Genoa die Fühler nach dem 31-Jährigen ausgestreckt haben. Beide Teams befinden sich im Abstiegskampf und wollen ihre Defensive mit einem erfahrenen Abwehrmann verstärken.
Wie nun bekannt wurde, wird der 100-fache österreichische Teamspieler den serbischen Top-Klub trotz guter Angebote nicht verlassen. Um die sportlichen Ziele nicht zu gefährden, schoben die Klub-Verantwortlichen einem Dragovic-Abschied einen Riegel vor. Der ehemalige Austria-Kicker muss also zumindest bis Sommer in Serbien bleiben.
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"Ich finde es sehr schade und kann es nicht nachvollziehen, wenn man einem Spieler so eine Chance verbaut, aber ich bin Profi und werde das natürlich akzeptieren", zeigt sich der Abwehrspieler im Gespräch mit dem "Kurier" enttäuscht. Dennoch will der ÖFB-Legionär mit seinem aktuellen Klub weiterhin Erfolge feiern. "Umso mehr freue ich mich auf jedes einzelne Spiel vor unseren super Fans in Belgrad, mit denen ich im Sommer wieder den Meistertitel feiern will." Roter Stern lacht derzeit mit zehn Punkten Vorsprung auf Erzrivale Partizan von der Tabellenspitze.
Fraglich bleibt, ob Dragovic den Klub im Sommer verlassen darf. Der 31-Jährige besitzt beim serbischen Tabellenführer einen Vertrag bis 2024. Möglich, dass sich der Innenverteidiger nochmals den Traum einer Top-Liga erfüllen will. Bisher lief der Österreicher neben der Wiener Austria für den FC Basel, Dynamo Kiew, Bayer Leverkusen und Leicester City auf.