Nachdem VW-Aufsichtsratschef Ferdinand Piech die Ablöse von Vorstandschef Martin Winterkorn gefordert hatte, der aber Rückendeckung vom Konzern bekam, kam nun für Piech selbst das Aus. "Der Alte muss weg", so ein Mitglied des Gremiums, das mehrheitlich die Ablöse des 78-Jährigen forderte. Mit sofortiger Wirkung legte Piech seine Funktion im Aufsichtsrat nieder, auch Ehefrau Ursula tat es ihm gleich.
Nachdem bekam, kam nun für Piech selbst das Aus. "Der Alte muss weg", so ein Mitglied des Gremiums, das mehrheitlich die Ablöse des 78-Jährigen forderte. Mit sofortiger Wirkung legte Piech seine Funktion im Aufsichtsrat nieder, auch Ehefrau Ursula tat es ihm gleich.
20 Aufsichtsräte bestimmen über die Geschicke von VW, dem größten europäischen Autobauer. Neben den zehn Arbeitnehmervertretern forderten auch die zwei Repräsentanten von Niedersachsen - das Land ist Miteigentümer des Konzerns - die Ablöse von Piech.
"Der Alte muss weg", wurde ein Mitglied zitiert. "Die Mehrheit ist gegen Piech", pflichtete ihm ein weiteres Mitglied bei, wie die "Bild am Sonntag" vermeldete. Die nächste VW-Hauptversammlung findet eigentlich am 5. Mai statt, zu spät für die Stimmungsmacher gegen Piech geht. Die boxten seine Ablöse noch vorher durch.
So wurde dem mächtigen Patriarchen sein Kampf gegen Martin Winterkorn zum eigenen Sargnagel. Piech hatte dem Vorstandsvorsitzenden über die Medien sein Misstrauen ausgerichtet, der wiederum hatte Rückendeckung bekommen. Der stellvertretende Aufsichtsratschef Berthold Huber soll nun Piechs Posten übernehmen, bis die Nachfolge geregelt ist.