Chaos in Wien: Nun bald fixe Regeln für Leihräder

Die Anbieter Ofo und Obike müssen sich in Zukunft an Regeln halten.
Die Anbieter Ofo und Obike müssen sich in Zukunft an Regeln halten.Bild: Denise Auer
Wochenlang sorgten wild abgestellte Leihräder und überfüllte Radständer für Chaos in Wien. Nun reagiert die Stadt mit neuen Regeln für Ofo und Obike.
Seit dem Sommer kann auch in Wien mit den Leihrädern von Ofo und Obike durch die Stadt gefahren werden. Doch nicht jeder User hält sich an die Regeln. In letzter Zeit häuften sich die Beschwerden über wild abgestellte Bikes und überfüllte Fahrradständer. Denn die Leihfahrräder sind nicht an Stationen gebunden, sondern können überall, wo es erlaubt ist, abgestellt werden.

Nun will die Stadt fixe Regeln für die Anbieter einführen. Dabei soll es auch um Höchstzahlen für Zweirad-Flotten gehen."Es wird schon intern daran gearbeitet, Regelungen zu finden – eine Art Regulierung für Anbieter –, damit es auch gewisse Verbindlichkeiten gibt, was die Servicequalität und die Abstellregeln betrifft", so der Wiener Radbeauftragte Martin Blum zu wien.orf.at. Wie viele "Free Floating"-Fahrräder die Stadt verträgt, sei noch nicht erforscht. "Für gut funktionierende Leihradsysteme mit Stationen gilt zum Beispiel, dass man zehn bis 30 Fahrräder pro tausend Einwohner braucht. Jetzt ist die Frage, ob man das auf stationslose Leihradsysteme umlegen kann, weil das ja auch eine neue Form des Verkehrsmittels ist", so Blum.

Situation verbessert

Eine Besserung gebe es laut Blum schon beim Kampf gegen Vandalismus und bei wild abgestellten Leihrädern. "Wir haben Kontakt mit den Betreibern aufgenommen und die Vereinbarung getroffen: Wenn wir sie über Probleme informieren, sollen diese auch rasch behoben werden. Das funktioniert gut." (pet)

CommentCreated with Sketch.2 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch.

ThemaCreated with Sketch.Mehr zum Thema

Nav-AccountCreated with Sketch. pet TimeCreated with Sketch.| Akt:
WienNewsWienRadStadt WienRadfahren